Auch Prozesse benötigen eine eindeutige Struktur als
Grundlage für ein effektives Management. In einem Prozessmodell werden alle Aktivitäten des
Unternehmens ganzheitlich aufgenommen, die als Prozesse beschrieben werden können. Im Regelfall
werden dadurch in einem Prozessmodell zwischen 70 - 90% aller Leistungs-, Führungs- und
Unterstützungsaufgaben abgebildet. Für das Top-Management stellt sich die Aufgabe,
Prozesse und deren Strukturen im Rahmen des strategischen Managements systematisch zu nutzen. Das
Prozessmodell dient damit als methodische und inhaltliche Plattform für die Beschreibung aller
Leistungsanforderungen in den Prozessen sowie deren eindeutige Abgrenzung zu einander. Auf der
ersten Ebene des Prozessmodells sind damit Prozesse „Ende-zu-Ende“ angesprochen, die sich am
Kundennutzen festmachen lassen.
Zielsetzung
Vollständiges Prozessmodell auf den obersten beiden
Ebenen mit allen Prozesstypen und einer überschneidungsfreien Abgrenzung.
Beschreibung
Aufnahme der Kundenanforderungen als Ergebnisse der
festzulegenden Leistungsprozesse,
Strukturierung der Leistungsprozesse zur
vollständigen Abbildung aller Kundenanforderungen,
Zuordnung von Unterstützungsprozessen einschließlich
von externen Partner erbrachter Leistungen (Outsourcing),
Beschreibung der unternehmensweiten Führungsprozesse
zur Steuerung des Prozessmodells und des Unternehmens insgesamt,
Erarbeitung der zweiten Ebene der Teilprozesse und
Zuordnung zur ersten Ebene des Prozessmodells,
Analyse von Prozessketten und Schnittstellen
zwischen den Prozessen,
Festlegung der organisatorischen
Verantwortlichkeiten und Kompetenzen für Prozesse im Prozessmodell.
Nutzen
Transparenz und Commitment über die
Prozessstrukturen im TOP-Management,
Systematische Beseitigung von wesentlichen
Schnittstellen mit Überschneidungen zwischen Prozessen,
Prozessmodell ist die inhaltliche Grundlage für die
Zielfindung im strategischen Prozessmanagement,
Eindeutige Verantwortlichkeiten für Prozesse,
Standardisierung der Unternehmensaufgaben mit
Prozessen, Restmenge an Aufgaben sind von Position abhängig oder im Kern nicht wiederholbar und
strukturierungsfähig > Kopplung der Arbeitsplatzbeschreibungen an Prozessrollen.
Methodik
Workshops,
Analysen der Aufgabenbeschreibungen der
Organisationseinheiten,
Analyse des Geschäftsmodells,
Einzelgespräche.
Dauer
8 – 12 Zeitwochen je strategischer
Geschäftseinheit/Unternehmen.