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Prozesskostenrechnung einführen

Die in den Unternehmen im Einsatz befindliche Kostenrechnung ist derzeit einseitig auf die Ergebnisrechnung der funktionalen Organisation ausgerichtet. Insbesondere wird dies an der Einrichtung von Kostenstellen deutlich, die in der Regel auf die Unternehmenseinheiten hin strukturiert werden. Bestehende Prozesskostenansätze belassen diese Struktur und führen im Allgemeinen ein an den modellierten Prozessen/Teilprozessen orientiertes Verrechnungssystem ein. Aus Sicht einer konsequenten Prozessorientierung ist dies nur ein erster Schritt. Eine moderne Prozesskostenrechnung bildet als primäre Ergebnisstruktur Kostenstellen für Prozesse und Teilprozesse und weist diese den Prozessmanagern zu. Im Kontext der Kostenträgerrechnung kann die angepasste Struktur der Prozesskostenstellen integriert werden.
 
 
Zielsetzung
Umsetzungskonzept für die Einführung einer Prozesskostenrechnung und für IT-Anwendungssysteme/ERP-Systeme mit dem Ziel, Prozesskosten für Prozesse systematisch ermitteln zu können.
Beschreibung
  • Durchsicht/Analyse der bestehenden Kostenträger zur Ermittlung des Status Quo der Prozessorientierung,
  • Überprüfung/Durchsicht der Prozesse im Prozessmodell,
  • Soll-Konzept erstellen für die zukünftige Ergebnisstruktur und Kostenstellen der Prozesse,
  • Ableitung des Anpassungsaufwands der bestehenden Kostenrechnung und der Organisation,
  • Prüfung der bestehenden IT-Anwendung für Kostenrechnung hinsichtlich der Fähigkeit die Prozesskostenrechnung anzubilden,
  • Optional: Auswahl und Beschaffung einer neuen Software zum Einsatz der Prozesskostenrechnung
  • Datentest und Validierung der Kostenrechnungsinformationen mit Prozesskostenstellen,
  • Aufstellung eines Umstellungsplans.
Nutzen
  • Aussagekraft der Kostenstrukturen wird insgesamt durch den Einsatz der Prozesskostenrechnung erhöht,
  • Reduzierung der nicht zurechenbaren Gemeinkosten der traditionellen Kostenstellen hin zur Kostenträgerrechnung,
  • Unterstützung der Prozessmanager bei der ergebnisorientierten Steuerung der verantworteten Prozesse,
  • Transparenz von versteckten Aufwendungen für die Produkt- oder Kundenerfolgrechnungen.
  •  
Methodik
  • IT-Systemanalysen (Kostenrechnung),
  • Analyse der Kostenrechnung,
  • Workshops und Einzelgespräche.
Dauer
3 – 4 Monate je Unternehmen/Geschäftseinheit.


Wesentliche Analyseleistungen des KPM sind:   

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