Marktübersicht BPM Anbieter
Trotz einiger spektakulärer Übernahmen
wächst die Anzahl der BPM-Software Anbieter im deutschsprachigen Markt ständig an. In den letzten
beiden Jahren war zu beobachten, dass immer wieder neue Anbieter mit neuen Systemen und neuen
Technologien auf dem Markt auftauchen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Software-Anbieter,
welche aus Marketing Gesichtspunkten Ihre Produkte dem BPM-Markt zuordnen, ohne wirklich dazu zu
zugehöhren.
Die aktuellen Marktstudien und Marktübersichten helfen dabei nicht wirklich. Sie fokussieren
entweder nur den amerikanischen Markt und beinhalten Anbieter, die im deutschsprachigen Markt keine
Rolle spielen. Oder sie sind so unvollständig, das Sie nur 10-20% aller Anbieter berücksichtigen.
Aus diesem Grund hat es sich die BPM&O GmbH zur Aufgabe gemacht eine möglichst vollständige
Marktübersicht für den deutschen Markt zu erstellen.
Die Übersicht der Anbieter erhalten Sie
unter folgendem Link:
Marktübersicht BPM Anbieter
GPM2008/2009 - Umfrageergebnisse
Nach langjähriger erfolgreicher
Zusammenarbeit des Kompetenz-zentrum für Prozessmanagement GbR und der management in motion gründen
die Gesellschafter beider Unternehmen Uwe Feddern, Thilo Knuppertz und Sven Schnägelberger mit der
BPM&O GmbH, eine neue gemeinsame Gesellschaft. Diese neue Gesellschaft wird die Geschäfte der
beiden bisherigen Unternehmen fortführen und weiterentwickeln. Das Kompetenzzentrum für
Prozessmanagement hat zum 6. Mal in Zusammenarbeit mit den Umfragepartnern, Fachhochschule
Bonn-Rhein-Sieg (Prof. Dr. Gadatsch, Professur für Betriebswirtschaftlehre, insb.
Wirtschaftsinformatik) und der ex!con den aktuellen Status Prozessmanagement erhoben.
Ziel dieser regelmäßigen Umfrage ist es am Puls der Zeit Trends und Entwicklungen rund um
Prozessmanagement zu untersuchen und zu veröffentlichen.
Dabei liegt der Fokus auf einer neutralen Sicht der wesentlichen fachlichen und
umsetzungsbezogenen Aspekte des Prozessmanagement. Für die Rekordbeteiligung von 232 Mitwirkenden
möchten wir uns herzlich bedanken. Allein diese Anzahl zeigt die Wichtigkeit von Prozessmanagement
und deren nachhaltige Bedeutung für Unternehmen auf.
Die vollständige Auswertung der Umfrage
erhalten Sie unter folgendem Link:
Ergebnisse Status
Quo Prozessmanagement 2008/2009
GPM2006 - Prozessmanagement hat auch in 2007 Priorität
Die Umfrage wurde im Zeitraum Oktober
bis Dezember 2006 im gesamten deutschsprachigen Raum in Zusammenarbeit mit der FH Bonn- Rhein-Sieg
durch das Kölner Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement zum vierten Mal durchgeführt.
Begleitet haben die Studie in Österreich die TU Wien und für den Branchenbereich „
Finanzdienstleister“ in Deutschland und der Schweiz die Unternehmensberatung Acrys Consult GmbH
& Co. KG.
Die Studie hat zum Ziel, den Status Quo
zu diesem wichtigen Thema, seine Nutzenaspekte und Vorteile sowie Erkenntnisse über
die Herangehensweisen zu ermitteln.
Insgesamt haben sich 185 Unternehmen aus
Deutschland (128), Österreich (44) und der Schweiz/Liechtenstein/Luxemburg (13) an der
Online-Umfrage beteiligt.
Einstufung von GPM als Thema:
Kernfrage zum eigentlichen
Umfragebezugspunkt GPM ist, inwieweit die Themenrelevanz, die sich in den bisherigen Umfragen der
vergangenen Jahre eindeutig aufgezeigt hat, weiterhin in den Unternehmen gegeben ist. Sowohl
hinsichtlich der bereits vorhandenen und gemachten Erfahrungen als auch der Aktualität bleibt GPM
für die meisten Unternehmen ein sehr prägnantes Thema. Fast 85% der Umfrageteilnehmer geben an,
bereits Praxiserfahrungen mit GPM gemacht zu haben. Insofern ist für die Bewältigung zukünftiger
Aufgaben im Umfeld von GPM eine breite Ausgangsbasis vorhanden. Mit einem gleichfalls sehr hohen
Wert von 75% wird das aktuelle Interesse sogar als „Sehr wichtig“ eingestuft. Dieses stellt im
Vergleich zum Vorjahr (55%) nochmals eine deutliche Beschleunigung der Gewichtungszuordnung dar.
Damit wird GPM offensichtlich zunehmend zu einer der etablierten Kernmethoden in Unternehmen. Bei
einer differenzierten Länderbetrachtung fällt auf, dass Unternehmen aus Deutschland (81%) bei der
Einstufung „Sehr wichtig“ im Vergleich zu beiden anderen Ländern (Schweiz, Österreich – 63%)
deutlich intensiver in der Beurteilung sind.
GPM2006 - Finanzdienstleister
Wie in den Vorjahren stufen fast alle
Teilnehmer das Thema Prozessmanagement als sehr wichtig oder wichtig ein. Dem gegenüber steht aber
auch eine anhaltende, latente Zurückhaltung bei der methodischen und konsequenten
Prozessorientierung in den Instituten. Dies verdeutlicht sich insbesondere durch das Festhalten an
einer überwiegend funktionsgetriebenen Aufbauorganisation.
Damit muss insgesamt eine gewisse
Stagnation im Thema festgestellt werden. Tendenziell verfestigen sich die Trends bei der Analyse
der Teilnahmeergebnisse.
Aber immerhin 45,8% der Institute planen
für 2007 ein umfangreiches Projekt zur Verbesserung der Geschäftsprozesse. Den „ großen Wurf“ hin
zu einer umfassenden Prozessorientierung wagt dabei wahrscheinlich kein Institut, wohl aber wird an
der Optimierung einzelner (Kern-) Prozesse gearbeitet.
Schwerpunkte:
Die Schwerpunkte bei den Zielsetzungen
der Prozesssteuerung in 2007 liegen wie im Vorjahr auf einer aktiveren Kapazitäts- und
Ressourcensteuerung (46,6 %). Aufgestiegen ist aber die Verminderung bzw. Vermeidung von
Risiken mit 41,4 % auf Platz 2. Zugleich hat auch die Integration von Geschäftsprozessmanagement in
die strategische Unternehmenssteuerung stark an Gewicht gewonnen. Dies unterstreichen 86% der
Teilnehmer mit der Einschätzung, dass die Basel II-Vorschriften zu Operationellen Risiken auch
einen positiven Einfluss auf die Prozesseffizienz haben. Kostenaspekte sind hieran gemessen, auch
im Vergleich zu den Vorjahren, in den Hintergrund getreten.
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