Jenseits von Reifegradmodellen und
harten Faktoren an denen man Prozessorientierung festmachen kann - welche weiche Anzeichen
signalisieren eine grundlegende Orientierung an Prozessen und damit dem Vorrang der
Ablauforganisation vor der Aufbauorganisation in den Entscheidungen und der Machtbalance im
Unternehmen? Dazu haben wir 7 weiche Anzeichen zusammengestellt, die ebenfalls keinen Anspruch auf
Vollständigkeit haben:
Prozessmodell: Alle Führungskräfte
und Mitarbeiter kennen das Prozessmodell sowie die für die Wertschöpfung relevanten Erfolgsfaktoren
in den jeweiligen Prozessen..
Managemententscheidungen: Manager
konzentrieren sich in Entscheidungsprozessen auf die Erfüllung von Kundenanforderungen und deren
konkreten Bezug zu einzelnen Prozessen.
Prozessmanager: Prozessmanager wundern
sich über den relativ niedrigen Kontrollaufwand, da Prozessmitarbeiter die Prozessleistungen
weitestgehend dezentral selbst in teamorientierten Ansätzen erbringen.
Ressourcenpoolmanager: Die Frage "Was
können wir heute noch für Sie tun, damit Ihr Prozess besser funktioniert" des
Ressourcenpoolmanagers an die entsprechenden Prozessmanager steht auf der täglichen
Erinnerungsliste an erster Stelle.
Prozessmitarbeiter: Prozessmitarbeiter
wundern sich über den relativ niedrigen Kontrollaufwand durch Prozessmanager und freuen sich
darüber, exzellente Prozessleistungen zu erbringen sowie die permanente Prozessverbesserung
voranzutreiben.
Anreizsystem: Die Fragen "Was haben wir
in welchen Prozessen geleistet" und "Was können wir dafür noch zusätzlich erhalten" stehen im
Vordergrund der Ausgestaltung von Anreizsystemen.
Prozessorganisation: Jede neue Aufgabe
im Unternehmen oder Veränderungen bestehender Aufgaben wird in die bestehende prozessorientierte
Organisation integriert.